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  2. /Wirtschaftsminister Buchholz zu Gast bei UXMA

Angetrieben von der Fragestellung, wie es aktuell um die norddeutsche Digitalwirtschaft steht, besuchte der Wirtschaftsminister des Landes Schleswig-Holstein fünf führende Digital-Unternehmen. Wir freuen uns, mit UXMA den Tour-Abschluss gebildet zu haben.

Nach unserer Unternehmensvorstellung, in der wir dem Minister die Bandbreite der nutzerzentrierten und designgetriebenen Software- und Produktentwicklung präsentierten, ging es direkt in einen lebhaften Austausch. Zusammen mit der UXMA-Geschäftsführung um Michael Arpe und Eckhard Anders sowie Vertretern der DiWiSH diskutierte Dr. Buchholz offen und kontrovers die (digitale) Zukunft des Landes:

  • Wie promoten wir, dass der Norden nicht nur für Deiche, Strände und grüne Landschaften steht, sondern schlagkräftige und hochinnovative Unternehmen beheimatet, die den Vergleich zum Silicon Valley nicht scheuen müssen?
  • Wie gehen wir die Herausforderung an, mehr Zugkraft für IT-Spitzenpersonal aus allen Teilen der Welt zu entwickeln?
  • Wie ermutigen wir kleine und mittelständische Unternehmen, in Zukunftsprojekte zu investieren, um aus dem „Land zwischen den Meeren“ das „Land der Innovationstreiber“ zu machen?

Großer Konsens bestand darin, dass es zum Angehen dieser Herausforderungen einer selbstbewussteren Außendarstellung der Digitalbranche und einer Imageerweiterung des Landes bedarf. Mit Leuchtturmprojekten- und unternehmen, die das Potenzial haben, weit über die Elbe hinaus zu strahlen, können wir die Attraktivität des Standorts Schleswig-Holstein für Fachkräfte und neue, wirtschaftsstarke Unternehmen deutlich erhöhen.

Bekannt ist, dass die glücklichsten Menschen in Deutschland im Norden leben und der Weg vom Schreibtisch an den Strand hier viel kürzer ist, als anderswo. Die Tatsache, dass der Norden außerdem für Agilität, Innovationskraft und neues Denken steht, muss hingegen viel deutlicher kommuniziert werden.

Ankunft der Gäste
Präsentation unserer Projektarbeit

Bild1: Von links: Dr. Johannes Ripken, Michael Arpe, Dr. Bernd Buchholz, Eckhard Anders
Bild2: Projektleiterin Lisa Rost stellt dem Minister ihr UX Research & Testing Projekt vor

Ein potenzielles Leuchtturmprojekt stellte Michael Arpe, geschäftsführender Inhaber von UXMA, zum Abschluss des Termins vor: Unter dem Arbeitstitel „Appstore in our brain“ will das UXMA-Team der Frage nachgehen, was nach dem Smartphone kommt. Steuern wir Dinge direkt über Gedanken bzw. über das Gehirn? Sicherlich wird dies mit einem Zwischenschritt über Sprach-, Gesten- oder Augensteuerung verlaufen. Wir gehen davon aus, dass in nicht allzu ferner Zukunft aus dieser Utopie Wirklichkeit werden kann. Im Idealfall in Schleswig-Holstein.

Der Wirtschaftsminister Dr. Buchholz zeigte sich beeindruckt von diesem Innovationsimpuls und schlug die gemeinsame Weiterverfolgung dieser Idee in Kooperation mit Forschungseinrichtungen des Landes vor. Außerdem sagte der Wirtschaftsminister einen erneuten Besuch zu, um das gesamte UXMA-Team persönlich kennenzulernen, sobald es die Corona-Auflagen zulassen. 

„UXMA ist mit so viel Innovationskraft versehen, dass das Unternehmen zweifellos das Prädikat ‚Leuchtturm der Digitalwirtschaft Schleswig-Holsteins‘ verdient.“ 

Dr. Bernd Buchholz, Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein

Wir sagen „Vielen Dank“ für den Besuch und den lebhaften Austausch und bedanken uns ebenfalls herzlich bei Dr. Johannes Ripken, Projektleiter vom DiWiSH Cluster Management, für die Organisation des gemeinsamen Treffens. DiWiSH ist das zentrale Netzwerk der IT-, Medien- und Designwirtschaft in Schleswig-Holstein, bei dem UXMA seit 2014 Mitglied ist.

Die offizielle Pressemitteilung des Wirtschaftsministerium ist hier zu lesen.

Maximilian Laufenberg
Maximilian Laufenberg ist Experte für Unternehmenskommunikation. Seine Artikel geben Einblick in UXMA News und Kundenprojekte. 
Als Qualitätsmanagement-Beauftragter stellt er außerdem sicher, dass alle operativen Anforderungen von ISO 9001 erfüllt werden.
Topologie-Optimierung in der Produkt-Entwicklung

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