Niemand kam auf der Messe am Thema Sicherheit vorbei. Besonders auffällig war die Vielfalt an Tracking-Systemen, die an zahlreichen Ständen präsentiert wurden. Sie behalten nicht nur die Fahrbahn im Blick, sondern überwachen auch die Konzentration der Fahrer:innen, unterstützen beim Rangieren oder schützen das Fahrzeug vor unbefugtem Zugriff.
Während der Automatisierungsgrad stetig steigt, entstehen gleichzeitig richtig schöne Ansätze für die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine:
Der Gurt, der mitdenkt: Wandert der Blick des Fahrers zu lange von der Fahrbahn ab, meldet sich der interaktive Gurt mit einem kräftigen Ruck.
Licht als Sprache: In die Innenverkleidung integrierte LED-Stripes machen mit animierten Lichteffekten auf Gefahren außerhalb des Fahrzeugs aufmerksam oder sorgen einfach für eine entspannte Atmosphäre.
Rangieren aus der Vogelperspektive: Dank der Außensensorik entstehen 3D-Animationen in Echtzeit, die zum Beispiel den Verladeplatz samt aller Hindernisse von oben zeigen. So wird das Rangieren deutlich sicherer.
Die Zentrale fährt mit: Andere Zulieferer setzen auf die Vernetzung der Fahrzeuge mit dem Hauptquartier. Dort wird Videomaterial in Echtzeit ausgewertet und verdächtige Verhaltensmuster werden erkannt. Potenzielle Einbrecher lassen sich so per Alarm abschrecken, bevor überhaupt ein Schaden entsteht.
Bei so vielen gesammelten Daten stellt sich natürlich eine zentrale Frage: Was passiert damit? Dies wurde auf einer der Bühnen zum Thema Datensicherheit und KI-Unterstützung aufgegriffen. Unter anderem wurde diskutiert, wie ein möglichst verantwortungsvoller Umgang mit den vielen Sensordaten aussehen kann und welche Mehrwerte sich durch eine sichere Vernetzung erschließen lassen.