„JUP!“ – die Jugendapp auf Augenhöhe

Amt Süderbrarup

Person in grauem Hoodie und Jeas hält in ihrer rechten Hand ein Smartphone mit der Startseite von „JUP!“.

„JUP!“ verbindet Jugendliche in Süderbrarup digital mit den lokalen Angeboten und Beteiligungs­möglichkeiten – sicher, niedrigschwellig und auf Augenhöhe.

Im Rahmen der Smart City Strategie des Amts Süderbrarup entstand mit „JUP!“ eine mobile App für Jugendliche von 12 bis 18 Jahren. Die App ergänzt physische Treffpunkte wie das Jugendzentrum und den Jugendplatz digital, macht Veranstaltungen und Freizeitangebote leicht auffindbar und schafft Räume für Austausch, Feedback und Beteiligung. Konzeption, Design und Umsetzung erfolgten kollaborativ – gemeinsam mit Jugendlichen und mit besonderem Fokus auf Datenschutz und Privatsphäre.
  • 4

    Monate bis
 zum Release

  • 8

    Jugendliche als Feedbackgeber:innen

  • 26.277

    Zeilen Code

Im Rahmen der Smart City Strategie des Amts Süderbrarup entstand mit „JUP!“ eine mobile App für Jugendliche von 12 bis 18 Jahren. Die App ergänzt physische Treffpunkte wie das Jugendzentrum und den Jugendplatz digital, macht Veranstaltungen und Freizeitangebote leicht auffindbar und schafft Räume für Austausch, Feedback und Beteiligung. Konzeption, Design und Umsetzung erfolgten kollaborativ – gemeinsam mit Jugendlichen und mit besonderem Fokus auf Datenschutz und Privatsphäre.
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Logo von „JUP!“, gelbe Schrift auf lila Hintergrund.

Branding auf Augenhöhe

Damit „JUP!“ von Jugendlichen nicht als aufgezwungenes kommunales Tool, sondern als ihr Angebot wahrgenommen wird, haben wir Identität und Erscheinungsbild konsequent aus der Zielgruppe heraus entwickelt. In Workshops und Abstimmungen mit Jugendlichen entstanden Name, Logo, Farbwelt und visuelle Sprache – modern, klar und mit einem gewissen Augenzwinkern.
Auch die Tonalität folgt diesem Prinzip: locker, direkt und zielgruppen­gerecht, ohne gezwungen zu wirken. So wird aus einer App eine Begleiterin, die sich natürlich anfühlt und Vertrauen aufbaut.

Zwei Ansichten: Umfragen, die beantwortet wurden und Detailseite eines Events.

Entdecken, mitmachen, vernetzen

Im Mittelpunkt stehen Funktionen, die den Alltag für Jugendliche in Süderbrarup einfacher und relevanter machen:

  • Veranstaltungen und Freizeitangebote finden, die wirklich interessieren

  • Umfragen und Feedbackformate, um Meinungen sichtbar zu machen

  • Kommunale Themen besser verstehen und diese mitgestalten

  • Kommunikation zwischen Jugendlichen sowie mit Jugendeinrichtungen und Angeboten verbessern

  • Informationen zu Hilfsangeboten von der Nummer gegen Kummer bis zur Sucht­beratung schnell auffindbar machen

So ergänzt „JUP!“ den Jugendplatz und bestehende Einrichtungen digital und verbindet.

Drei Ansichten: Auswahl von Hintergründen mit Mustern, Auswahl von Avataren, Event-Übersicht im Darkmode.

Persönlich statt beliebig

Ein Darkmode gehört für viele Nutzer:innen heute zum Standard – und war auch für „JUP!“ gesetzt. Darüber hinaus haben wir Elemente ergänzt, die der App einen persönlichen Charakter geben: anpassbare Hintergründe und eine Auswahl aus 16 geschlechts­unabhängig gestalteten Avataren. So können Jugendliche „JUP!“ schnell zu ihrem Space machen.

  • Umfrageergebnisse zu der Frage „Wenn die Jugend-App ein Mensch wäre – wie wäre sie drauf?“. Beispiel: „Nett und lustig.“
  • Umfrageergbnisse zu der Frage: „Wie soll sich die Jugend-App anfühlen“. Meiste Antworten bei simpel (8) und lustig (6).
  • Umfrageergebnisse zu der Frage: „Welche Farben passen gut zu einer Jugend-App“. Meiste Antworten blau (8), lila (5), rot (4).

Bedienung, die selbstverständlich ist

Jugendliche sind Digital Natives. Und genau das war unser Maßstab. Wir setzen auf bekannte Bedien­muster, damit „JUP!“ ohne Erklärung funktioniert: klarer Aufbau, kurze Wege, schnelle Interaktion.
Gleichzeitig haben wir die Tonalität bis in die UI hinein gedacht – etwa bei Umfragen, die nicht mit formalem „Ja/Nein“, sondern mit „JUP“ oder „NÖ“ beantwortet werden. So entsteht ein konsistentes Nutzungs­erlebnis, bei dem Sprache, Interaktion und Look & Feel zusammenpassen.

Diese Entscheidungen wurden nicht für die Jugendliche, sondern mit ihnen getroffen. In gemeinsamen Terminen haben wir Anforderungen geschärft, Ideen priorisiert und Feedback früh in Design­entscheidungen übersetzt. Dieses kollaborative Vorgehen hat zwei Dinge sichergestellt:

  • Inhalte und Funktionen bleiben nah an der Lebenswelt der Jugendlichen.

  • Gestaltung und Sprache wirken authentisch, weil sie nicht am Reißbrett entstehen.

Eigenes Profil im Darkmode mit einem Avatar. Klarname, E-Mail-Adresse und Geburtstag sind nur für einen selbst sichtbar.
Übersicht Umfragen im Darkmode und uneingeloggt. Umfrage-Ergebnisse und Kommentare sind erst nach Einloggen sichtbar.

Vertrauen von Anfang an

Wenn die Zielgruppe 12 bis 18 Jahre alt ist, ist Vertrauen nicht verhandelbar. Deshalb haben wir Datenschutz und Privat­sphäre von Anfang an als integralen Teil des Konzepts behandelt. Getreu dem Anspruch: so offen wie nötig, so geschützt wie möglich. Das betrifft sowohl die inhaltliche Gestaltung als auch die technische Umsetzung und das Verhalten der App im Alltag.

Sarah Göbels Communication Designer

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