„JUP!“ – die Jugendapp auf Augenhöhe

Amt Süderbrarup

Person in rosanem Hoodie und Jeas hält in ihrer rechten Hand ein Smartphone mit der Startseite von „JUP!“.

„JUP!“ verbindet Jugendliche in Süderbrarup digital mit den lokalen Angeboten und Beteiligungs­möglichkeiten – sicher, niedrigschwellig und auf Augenhöhe.

Im Rahmen der Smart City Strategie des Amts Süderbrarup entstand mit „JUP!“ eine mobile App für Jugendliche von 12 bis 18 Jahren. Die App ergänzt physische Treffpunkte wie das Jugendzentrum und den Jugendplatz digital, macht Veranstaltungen und Freizeitangebote leicht auffindbar und schafft Räume für Austausch, Feedback und Beteiligung. Konzeption, Design und Umsetzung erfolgten kollaborativ – gemeinsam mit Jugendlichen und mit besonderem Fokus auf Datenschutz und Privatsphäre.
  • 4

    Monate bis
 zum Release

  • 8

    Jugendliche als Feedbackgeber:innen

  • 15 %

    der Jugendlichen in Süderbrarup nutzen die App

Im Rahmen der Smart City Strategie des Amts Süderbrarup entstand mit „JUP!“ eine mobile App für Jugendliche von 12 bis 18 Jahren. Die App ergänzt physische Treffpunkte wie das Jugendzentrum und den Jugendplatz digital, macht Veranstaltungen und Freizeitangebote leicht auffindbar und schafft Räume für Austausch, Feedback und Beteiligung. Konzeption, Design und Umsetzung erfolgten kollaborativ – gemeinsam mit Jugendlichen und mit besonderem Fokus auf Datenschutz und Privatsphäre.
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    Jugendliche als Feedbackgeber:innen

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    der Jugendlichen in Süderbrarup nutzen die App

Logo von „JUP!“, gelbe Schrift auf lila Hintergrund.

Branding auf Augenhöhe

Damit „JUP!“ von Jugendlichen nicht als aufgezwungenes kommunales Tool, sondern als ihr Angebot wahrgenommen wird, haben wir Identität und Erscheinungsbild konsequent aus der Zielgruppe heraus entwickelt. In Workshops und Abstimmungen mit Jugendlichen entstanden Name, Logo, Farbwelt und visuelle Sprache – modern, klar und mit einem gewissen Augenzwinkern.
Auch die Tonalität folgt diesem Prinzip: locker, direkt und zielgruppen­gerecht, ohne gezwungen zu wirken. So wird aus einer App eine Begleiterin, die sich natürlich anfühlt und Vertrauen aufbaut.

Fünf Smartphone-Mockups liegen auf einem lilanen Untergrund. Sie zeigen unterschiedliche Screens der App „JUP!“.

Entdecken, mitmachen, vernetzen

Im Mittelpunkt der App stehen Funktionen, die den Alltag für Jugendliche in Süderbrarup einfacher und relevanter machen:

  • Veranstaltungen und Freizeitangebote finden, die wirklich interessieren

  • Umfragen und Feedbackformate, um Meinungen sichtbar zu machen

  • Kommunale Themen besser verstehen und diese mitgestalten

  • Kommunikation zwischen Jugendlichen sowie mit Jugendeinrichtungen und Angeboten verbessern

  • Gamification-Elemente, die motivieren und Spaß machen

  • Informationen zu Hilfsangeboten von der Nummer gegen Kummer bis zur Suchtberatung schnell auffindbar machen

So ergänzt JUP! den Jugendplatz und bestehende Einrichtungen digital und verbindet.

  • Umfrageergebnisse zu der Frage „Wenn die Jugend-App ein Mensch wäre – wie wäre sie drauf?“. Beispiel: „Nett und lustig.“
  • Umfrageergbnisse zu der Frage: „Wie soll sich die Jugend-App anfühlen“. Meiste Antworten bei simpel (8) und lustig (6).
  • Umfrageergebnisse zu der Frage: „Welche Farben passen gut zu einer Jugend-App“. Meiste Antworten blau (8), lila (5), rot (4).

Bedienung, die selbstverständlich ist

Jugendliche sind Digital Natives. Und genau das war unser Maßstab. Wir setzen auf bekannte Bedien­muster, damit „JUP!“ ohne Erklärung funktioniert: klarer Aufbau, kurze Wege, schnelle Interaktion.
Gleichzeitig haben wir die Tonalität bis in die UI hinein gedacht – etwa bei Umfragen, die nicht mit formalem „Ja/Nein“, sondern mit „JUP“ oder „NÖ“ beantwortet werden. So entsteht ein konsistentes Nutzungs­erlebnis, bei dem Sprache, Interaktion und Look & Feel zusammenpassen.

Diese Entscheidungen wurden nicht für die Jugendliche, sondern mit ihnen getroffen. In gemeinsamen Terminen haben wir Anforderungen geschärft, Ideen priorisiert und Feedback früh in Design­entscheidungen übersetzt. Dieses kollaborative Vorgehen hat zwei Dinge sichergestellt:

  • Inhalte und Funktionen bleiben nah an der Lebenswelt der Jugendlichen.

  • Gestaltung und Sprache wirken authentisch, weil sie nicht am Reißbrett entstehen.

Vier Arten von Umfragen sind einzeln als Elemente gezeigt: Abstimmungen, Antworten zur Abstimmung einreichen, mit JUP! oder NÖ! abstimmen und Wahlen.

Stimmen zählen lassen

Umfragen sind eines der Kernfeatures, um Feedback einzuholen und Beteiligung zu stärken.
Für unterschiedliche Bedarfe, gibt es verschiedene Arten von Umfragen:

  • aus vorgegebenen Optionen abstimmen,

  • Optionen einreichen und abstimmen,

  • mit JUP! oder NÖ! abstimmen und

  • Wahlen, zum Beispiel für die Wahl des Kinder- und Jugendbeirates.

Zwei Smartphone-Mockups auf einem gemusterten gelben Hintergrund. Die Seite „Abzeichen“ zeigt mehrere Abzeichen, ein Pop-Up informiert über das erhaltene Abzeichen „Stimmstark“.
Drei Smartphone-Mockups liegen hintereinander auf einem hellblauen gemusterten Hintergrund. Die Seite „Bestenlisten“ zeigen Platzierungen für Maria Kart.

Spaß und Motivation ohne Druck

Mit bewusst gestalteter Gamification macht JUP! die Funktionen der App spielerisch erlebbar – ohne Druck, künstliche Verknappung oder andere Deceptive Patterns. Awards und Badges belohnen Jugendliche dafür, Funktionen in der App zu entdecken und den Jugendplatz zu besuchen. So wird der physische Treffpunkt sinnvoll mit dem digitalen Angebot verknüpft.

Bestenlisten ergänzen gemeinsame Aktivitäten vor Ort: Die Platzierungen aus den regelmäßig stattfindenden Spiele-Turnieren können in der App hinterlegt werden.

Drei Smartphone-Mockups stehen nebeneinander auf einem lilanen Hintergrund. Das Gruppen-Feature wird gezeigt mit verschiedenen Gruppen und der Mitgliederliste.

Die richtigen Personen erreichen

Manchmal sollten Informationen nicht für alle zugänglich sein. Das Gruppen-Feature ermöglicht Institutionen wie Schulen oder Jugendeinrichtungen, News, Umfragen und Events gezielt für Mitglieder einer Gruppe zu veröffentlichen. Datenschutz spielt dabei eine zentrale Rolle: Klarnamen werden geschützt und Mitgliedschafts­anfragen von Administrator:innen geprüft.

Drei Ansichten: Auswahl von Hintergründen mit Mustern, Auswahl von Avataren, Event-Übersicht im Darkmode.

Persönlich statt beliebig

Ein Darkmode gehört für viele Nutzer:innen heute zum Standard – und war auch für „JUP!“ gesetzt. Darüber hinaus haben wir Elemente ergänzt, die der App einen persönlichen Charakter geben: anpassbare Hintergründe und eine Auswahl aus 16 geschlechts­unabhängig gestalteten Avataren. So können Jugendliche „JUP!“ schnell zu ihrem Space machen.

Vier Smartphone-Mockups liegen versetzt zueinander auf einem blauen Hintergrund. Es sind Admin-Features zu sehen, um eine Umfrage in der App zu erstellen.

Arbeitserleichterung durch Content-Planung

Zeitmangel ist für pädagogische Fachkräfte tägliche Realität. Damit JUP! die Arbeit wirklich erleichtert, können News, Events und Umfragen jetzt direkt in der App erstellt, geplant und veröffentlicht werden. Für eine vollständige Kontrolle lassen sich Inhalte zusätzlich über ein klassisches Content-Management-System steuern.

Vertrauen von Anfang an

Wenn die Zielgruppe 12 bis 18 Jahre alt ist, ist Vertrauen nicht verhandelbar. Deshalb haben wir Datenschutz und Privat­sphäre von Anfang an als integralen Teil des Konzepts behandelt. Getreu dem Anspruch: so offen wie nötig, so geschützt wie möglich. Das betrifft sowohl die inhaltliche Gestaltung als auch die technische Umsetzung und das Verhalten der App im Alltag.

Portraitfoto von Nicole Döpp, eine Frau mit dunkler Brille und dunkelbraunen Haaren schaut lächelnd in die Kamera.

Nicole Döpp Projektleitung Smart City Amt Süderbrarup

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Referenzen

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