Die untersuchten Infografiken arbeiten stark mit visuellen Codierungen und Interaktionen: Werte werden in Diagrammen über Farbe, Segmentgrößen und Position vermittelt, Details erscheinen teils in Zuständen wie Auswahl/Highlight oder über eingeblendete Zusatzinfos. Diese Faktoren machen die Erstellung barrierefreier interaktiver Infografiken besonders anspruchsvoll.
Werden Informationen rein visuell vermittelt, braucht es eine zusätzliche, nicht-visuelle Entsprechung, zum Beispiel durch Textalternativen. Zusätzlich ist es notwendig, dass die Bedienung keine Maus benötigt. Komplexe Darstellungen, zum Beispiel mit mehreren Achsen, die auf Einstellungen reagieren, stellen außerdem hohe Anforderungen an eine sinnvolle Fokusführung und verständliche Ausgabe für Screenreader, damit Nutzer:innen die Aussagen der Infografiken verstehen können.