Accessibility-Audit interaktiver Infografiken

Abteilung Equality, Diversity, Inclusion (EDI) der Uni Zürich

Foto von zwei Personen vor einem Laptop, wo eine Person auf das Display deutet, auf dem Grafiken zu erkennen sind.

Für die Abteilung Equality, Diversity, Inclusion (EDI) der Universität Zürich haben wir bestehende Barrieren in interaktiven Infografiken identifiziert und EDI durch passende Verbesserungs­vorschläge dazu befähigt, diese abzubauen.

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    geprüfte Infografiken

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    geprüfte Kriterien

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    Prüfbericht aus barrierefreie PDF

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    Prüfbericht aus barrierefreie PDF

Das Foto zeigt eine Sammlung von verschiedenen Infografiken, die im Audit analysiert wurden.

Interaktive Infografiken: Zwischen Komplexität und Barrierefreiheit

Die untersuchten Infografiken arbeiten stark mit visuellen Codierungen und Interaktionen: Werte werden in Diagrammen über Farbe, Segment­größen und Position vermittelt, Details erscheinen teils in Zuständen wie Auswahl/Highlight oder über eingeblendete Zusatzinfos. Diese Faktoren machen die Erstellung barrierefreier interaktiver Infografiken besonders anspruchsvoll.

Werden Informationen rein visuell vermittelt, braucht es eine zusätzliche, nicht-visuelle Entsprechung, zum Beispiel durch Textalternativen. Zusätzlich ist es notwendig, dass die Bedienung keine Maus benötigt. Komplexe Darstellungen, zum Beispiel mit mehreren Achsen, die auf Einstellungen reagieren, stellen außerdem hohe Anforderungen an eine sinnvolle Fokusführung und verständliche Ausgabe für Screenreader, damit Nutzer:innen die Aussagen der Infografiken verstehen können.

Ein Foto der Leaky Pipeline Grafik, die verschiedene Kriterien zeigt, die beim Accessibility Audit berücksichtigt wurden wie zum Beispiel die Benutzung von Farbe und dem Kontrast.
Prüfung anhand der Infografik „Leaky Pipeline“.

Barrieren identifizieren, Interaktionen nutzbar machen

Auditiert wurde anhand der Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) 2.2 auf Konformitätsstufe AA. Im Audit haben wir besonders auf die typischen Anforderungen für interaktive Diagramme geschaut:

  • Alle Elemente sind per Tastatur erreichbar und werden logisch fokussiert.

  • Screenreader kündigen den Zustandswechsel von interaktiven Elementen verständich an.

  • Grafiken sind ohne Farbwahrnehmung erfassbar und verständlich.

  • Schriften sind ausreichend groß und Farben weisen genug Kontrast auf.

  • Auch auf kleinen Displays oder mit Zoom-Funktion ist die Nutzung gewährleistet.


Im Audit haben wir Barrieren nicht nur benannt, sondern auch in konkrete und umsetzbare Verbesserungen für die Weiterentwicklung der Infografiken übersetzt.

Foto von Marie-Louis Zucker von EDI, die für die Kommunikation zuständig ist.

Marie-Louis Zucker Kommunikation Abteilung EDI der UZH

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