Respect-driven Design

Respect Driven Design

Digitale Inklusion für alle

Digitale Produkte bestimmen unseren Alltag. Umso wichtiger ist es, dass alle Menschen, unabhängig ihrer Herkunft, Kultur, Religion, Sexualität oder ihres Geschlechts, Zugang zu diesen Produkten haben und sie mit Respekt gegenüber den individuellen Lebensumständen und Erfahrungen gestaltet werden. 

Im Laufe der Zeit wurde die Software-Architektur auf viele verschiedene Arten definiert. Formale Definitionen besagen, dass es sich um die grundlegende Zusammensetzung eines Systems handelt, oder um die Art und Weise, wie die Komponenten der obersten Ebene zusammengesetzt sind. Andere haben gesagt, dass es sich um die Entscheidungen handelt, von denen sie sich wünschen, dass sie zu Beginn eines Projekts richtig getroffen worden wären. Letztendlich ist die Architektur aber alles, was wichtig ist, und das ist von System zu System unterschiedlich.

Die Software-Architektur ist wichtig, weil sie zur ständigen Weiterentwicklung eines Systems beiträgt, ohne es zu teuer oder unerschwinglich zu machen. Clean Architecture wurde erstmals 2012 von Robert C. Martin in einem Blogpost vorgestellt und zielt darauf ab, genau das zu tun. Was also ist Clean Architecture, wann und wo sollte sie eingesetzt werden?

Was ist Respect-driven Design?

Der Begriff Respect-driven Design stammt aus dem Ethical Design Handbook und wird dort vor allem in Bezug auf Respekt gegenüber vulnerablen Gruppen wie Kindern und älteren Menschen sowie gegenüber der Privatsphäre und Daten von Nutzenden verwendet. Für mich sollte der Begriff jedoch umfassender verstanden werden und auch Ansätze aus Konzepten, die sich mit verschiedenen Diskriminierungsformen auseinandersetzen (z. B. Antidiscriminatory Design, Inclusive Design oder Feminist HCI), einbeziehen. Denn all diese Frameworks haben im Kern ein gemeinsames Ziel: den respektvollen Umgang mit allen Nutzenden – insbesondere denen, die häufig nicht mitgedacht werden.

Respect driven Design
Starte bei dir

Starte bei dir selbst

Aber wie gelingt es, bewusst und respektvoll zu gestalten und dabei möglichst alle Diskriminierungsformen im Blick zu behalten? All das beginnt bei uns selbst. Wir neigen dazu, uns Nutzende vorzustellen, die ähnliche Lebensumstände und Erfahrungen wie wir selbst haben. Dadurch bleiben marginalisierte Gruppen, ihre Bedürfnisse und Beiträge schnell unberücksichtigt. Um bewusster gestalten zu können, müssen wir uns weiterbilden, unser Verhalten reflektieren und uns bewusst werden, mit welcher Definition von „normal“ wir unsere Arbeit machen. Dabei ist es aber besonders wichtig zu verstehen, dass man nie vollständig neutral oder objektiv sein kann, da man immer ein Set an Erfahrungen und Meinungen in jede Situation mitbringt. Bewusstsein und Empathie sind also wichtige Bausteine für einen respektgetriebenen Designprozess, ersetzen jedoch nicht das Einbeziehen diverser Nutzendengruppen.

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