Matching-Plattform für digitale Bedarfe

DigitalHub.SH

Die Startseite der Matching-Plattform mit Überschrift „Open Source verbindet“. Links und rechts hinter der Seite sind ein Firmenprofil und eine Matching-Detailseite.

Was wäre, wenn Verwaltungen und Vereine ihre digitalen Bedarfe und Unternehmen ihre Open-Source-Lösungen auf einer Plattform einstellen und dort automatisch zusammenfinden könnten?

  • 44

    Matching-Kriterien

  • 2

    Nutzungs­perspektiven vereint

  • Nachnutzbarkeit durch Open Source

  • 44

    Matching-Kriterien

  • 2

    Nutzungs­perspektiven vereint

  • Nachnutzbarkeit durch Open Source

Schleswig-Holstein digitalisieren – und zwar gemeinsam

Im Land gibt es viele gute digitale Ideen – und mindestens genauso viele Herausforderungen in Verwaltungen und gemein­nützigen Organisationen. Doch bislang fehlte der Ort, an dem sich beide Seiten unkompliziert finden konnten.

Der DigitalHub.SH hat sich unter anderem als Ziel gesetzt, Verwaltung, Vereine und Digital­wirtschaft an einen Tisch zu bringen, um Open-Source-Lösungen möglich zu machen. Für diese Zusammen­arbeit haben wir eine digitale Plattform entwickelt, die Bedarfe sichtbar macht, passende Expertise findet und beide Seiten automatisch miteinander verknüpft.

Die größte Herausforderung: Ein Matching-Prozess, der für Vereine und Verwaltungen intuitiv funktioniert und möglichst ohne technische Fachbegriffe auskommt, aber trotzdem präzise genug ist, um mit den Expertisen spezialisierter Unternehmen zu matchen.

  • Ein Smartphone auf dem die Startseite des Matchings-Portals aufgerufen ist. Ralf Hertzog wird begrüßt, darunter stehen seine Themen und Projekte, die zu seinen Bedarfen passen.
  • Ein Laptop auf dem die Themenübersicht der Matching-Plattform aufgerufen ist. Es gibt zwei offene Themen und einen Entwurf.

Interdisziplinär zum perfekten Match

Für die Entwicklung der Plattform haben wir ein interdisziplinäres Team, bestehend aus den Bereichen UX/UI-Design, Web-Entwicklung und Software-Architektur zusammen­gestellt, um zielgerichtet vorzugehen.

User Research und Strategie
Was brauchen Vereine und Verwaltungen wirklich und wie würden sie ihren Bedarf formulieren? Wie suchen Unternehmen nach passenden Projekten? Und wie kann ein Matching-Algorithmus aussehen, der beide Seiten zusammenbringt und gleichzeitig die Seite der Vereine und Verwaltung vor ungebetenen Akquise-Anfragen schützt?

UX/UI-Design
Wir haben ein Interface gestaltet, das Komplexität reduziert: klare Sprache, intuitive Schritte, ausgeklügelte Matching-Kriterien. Eine Plattform, die niemanden überfordert – aber alle weiterbringt.

Web-Entwicklung
Die technische Umsetzung entstand in enger Zusammen­arbeit zwischen Design und Development: skalierbar, sicher und modular. Und damit perfekt geeignet für zukünftige Erweiterungen.

Software-Architektur
Damit die Plattform langfristig trägt, haben wir eine nachhaltige technische Basis geschaffen, die Offenheit und digitale Souveränität unterstützt. Wir veröffentlichen den Code auf OpenCode, dem öffentlichen Portal der deutschen Verwaltung für Open-Source-Software und deren Nachnutzung. Zusätzlich orientiert sich das UX-Konzept an KERN UX, den Standards und Gestaltungs­empfehlungen für nutzer:innen­freundliche digitale Verwaltungs­leistungen. So unterstützen wir die Entwicklung Schleswig-Holsteins hin zur digitalen Souveränität.

Web-Entwicklung
Die technische Umsetzung entstand in enger Zusammen­arbeit zwischen Design und Development: skalierbar, sicher und modular. Und damit perfekt geeignet für zukünftige Erweiterungen.

Software-Architektur
Damit die Plattform langfristig trägt, haben wir eine nachhaltige technische Basis geschaffen, die Offenheit und digitale Souveränität unterstützt. Wir veröffentlichen den Code auf OpenCode, dem öffentlichen Portal der deutschen Verwaltung für Open-Source-Software und deren Nachnutzung. Zusätzlich orientiert sich das UX-Konzept an KERN UX, den Standards und Gestaltungs­empfehlungen für nutzer:innen­freundliche digitale Verwaltungs­leistungen. So unterstützen wir die Entwicklung Schleswig-Holsteins hin zur digitalen Souveränität.

Infografik, die das Matching erklärt. Suchende und Anbieter geben Input zu Themenkategorien, Grundsätzen und Budget. Die Matching Engine errechnet daraus Teilscores und einen Matching Score.

Passgenauigkeit im Fokus

Der Matching-Algorithmus basiert auf einem mehrstufigen Punkte­system: Jede Information im Thema erhält einen Wert, der den maximal möglichen Score für einen Anbieter definiert. Für jedes Thema wird der Algorithmus individuell für jeden Anbieter ausgeführt, sodass ein Matching-Score entsteht, der die Reihenfolge in der Ergebnisdarstellung bestimmt.

Gewichtete Themen­kategorien / Erfahrung
Suchende wählen relevante Kategorien aus und können bestimmte Bereiche doppelt gewichten. Anbieter geben ihre Erfahrung auf einer Skala an. Der Algorithmus vergleicht beide Seiten, um die fachliche Passung zu ermitteln.

Grundsätze
Beide Parteien ordnen zehn Grundsätze nach Wichtigkeit. Der Algorithmus vergleicht die Rangfolgen und bewertet die Übereinstimmung in den Werte­vorstellungen, um kulturelle Passung sichtbar zu machen – ein zentraler Faktor für gelingende Zusammenarbeit.

Rahmenbedingungen
Suchende geben eine verfügbare Budgetspanne an, Anbieter ihr Mindest­honorar. Stimmen die Angaben nicht überein, wird der Anbieter vom Matching ausgeschlossen.

Das Ziel des Algorithmus ist nicht nur, Daten miteinander zu vergleichen, sondern ein möglichst realistisches und aussage­kräftiges Bild darüber zu schaffen, wie gut ein Thema und eine Firma zueinander passen. Durch die Kombination aus Gewichtungen, Sortierungs­vergleichen und Skalenwerten entsteht ein Matching-Prozess, der über ein reines „Ja/Nein“ hinausgeht. Er bildet qualitative und quantitative Aspekte gleichermaßen ab und sorgt dafür, dass Suchende und Anbieter zusammengeführt werden, die wirklich zusammenpassen.

Grundsätze
Beide Parteien ordnen zehn Grundsätze nach Wichtigkeit. Der Algorithmus vergleicht die Rangfolgen und bewertet die Übereinstimmung in den Werte­vorstellungen, um kulturelle Passung sichtbar zu machen – ein zentraler Faktor für gelingende Zusammenarbeit.

Rahmenbedingungen
Suchende geben eine verfügbare Budgetspanne an, Anbieter ihr Mindest­honorar. Stimmen die Angaben nicht überein, wird der Anbieter vom Matching ausgeschlossen.

Das Ziel des Algorithmus ist nicht nur, Daten miteinander zu vergleichen, sondern ein möglichst realistisches und aussage­kräftiges Bild darüber zu schaffen, wie gut ein Thema und eine Firma zueinander passen. Durch die Kombination aus Gewichtungen, Sortierungs­vergleichen und Skalenwerten entsteht ein Matching-Prozess, der über ein reines „Ja/Nein“ hinausgeht. Er bildet qualitative und quantitative Aspekte gleichermaßen ab und sorgt dafür, dass Suchende und Anbieter zusammengeführt werden, die wirklich zusammenpassen.

Zwei Perspektiven, eine Plattform

Die Konzeption und das Design des Matching-Systems wurde von Anfang an darauf ausgelegt, zwei unterschiedliche Nutzer:innen­gruppen gleichermaßen zu bedienen: die Suchenden (Vereine/Verwaltung) und die Anbieter (Firmen). Jede Gruppe hat unterschiedliche Erwartungen, Bedürfnisse und Herangehens­weisen. Suchende sollen ihre Bedarfe unkompliziert und ohne tiefes technisches Know-how angeben können, während Anbieter ihre Expertise aus fachlich-professioneller Perspektive für das Matching bereitstellen.

Gleichzeitig ist die Plattform keine Vertriebs-Plattform. Sie gewährleistet Anonymität und schützt die möglicherweise sensiblen Informationen von Vereinen und Verwaltungen. Die Entscheidung Kontaktdaten freizugeben und damit eine Projekt­umsetzung anzustoßen liegt immer bei den Suchenden. Firmen können sich wiederum öffentlich auf der Plattform präsentieren und so ihre Expertise bewerben und sichtbar machen.

Kelvin Leclaire Software Engineer

  • 44

    Matching-Kriterien

  • 2

    Nutzungs­perspektiven vereint

  • Nachnutzbarkeit durch Open Source

Referenzen

Projektidee? Schreiben Sie uns!